Ev. Dorfkirchengemeinde Gatow



Ans Herz legen möchten wir hier unsere brandneu erstellte Broschüre

 

KIRCHE FÜR DIE ZUKUNFT

Eine kirchliche Neubesinnung angesichts der Klimakrise

 

Wir wünschen eine anregende Lesezeit und freuen uns sehr über Feedback über Email.

Download
KIRCHE FÜR DIE ZUKUNFT
Kirche für die Zukunft.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.7 MB


Alle unsere geplanten Veranstaltungen werden auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben.

Bis das soweit ist, wünschen wir ganz viel Zuversicht und vor allem Gesundheit!

Dienstag, 24.3. um 18 Uhr in der Dorfkirche Gatow
Lesung mit Musik zum Buch von Mathias Kaiser und Sabine von Stackelberg:
„Kirche für die Zukunft – eine kirchliche Neubesinnung angesichts der Klimakatastrophe“
Streichsolist*innen setzen zwischen den Lesungen musikalische Impulse.
Wir wollen damit auch unser erstes Jubiläum feiern: 1 Jahr Church for future


 

Am Dienstag, den 7.4..von 18 - 20 Uhr findet die nächste

Teamsitzung der Aktionsgruppe CHURCH FOR FUTURE statt.

 

Wir treffen uns in der Regel jeden 2. und 4. Dienstag im Monat

von 18 bis 20 Uhr im Gemeindehaus Gatow.

Plievierstr. 3

 14089 Berlin

 

Jede*r Interessierte ist herzlich willkommen dabei zu sein!



Gründungsteam

Mathias Kaiser / Pfarrer der Dorfkirchengemeinde Gatow

Mitmachen beim Klimaschutz macht glücklich:

"Etwas tun, macht glücklich, bequem sein, dagegen unglücklich." 

Wenn ich beginnen will, etwas mehr für den Klimaschutz zu tun, setzt das Freude frei, diese Erfahrung mache ich immer wieder. Das Fahrrad statt das Auto zu nehmen, verschafft mir einmalige Natur- und Stadtansichten. Wenn ich weniger oder kein Fleisch mehr esse, freue ich mich, dass meinetwegen keine Tiere getötet werden, und die Chance des Regenwaldes steigt, nicht der Futtermittelproduktion zu weichen. Und je weniger Milchprodukte ich verzehre, desto eher könnten wir es schaffen, dass unser Trinkwasser weiter für die Zubereitung auch von Babynahrung geeignet bleibt: Ich kann also ganz aktiv einen Beitrag leisten, die Gülleproduktion und damit den Nitratgehaltspiegel im Boden klein zu halten. Und dass ich ganz leicht etwas tun kann, das macht mein Leben glücklicher und schöner.

Seit 10 Monaten lebe ich weitgehend vegan. Voller Freude breche ich die Regel bisweilen und lasse mich auch mal zu einer vegetarischen Pizza einladen. Ein Stück Käse richtig zu genießen, dass kann ich jetzt viel besser. Doch vor allem erfahre ich noch ganz andere Freuden: Z.B. beim Kochen experimentiere ich nun viel, mal schmeckts klasse, mal nicht so, aber es macht Freude, die Phantasie anzustrengen und alternative Rezepte zu finden. Mit Fleisch kann ja jeder kochen... Manche Sauce, die ich jetzt für meine Kinder koche, basiert auf meinem veganen Grundrezept und muss dann nur mit etwas Käse "verfeinert" werden. So hilft nun auch meine Familie, das Klima zu retten, ohne dass sie es so richtig merken. Früher, als ich noch viel tierische Fettsäuren und Eiweiße zu mir nahm, litt ich unter Sodbrennen, ein Glas Wein zu trinken, war oft schon zu viel. Heute kann ich ganz gefahrlos auch mal 2 Gläser Wein trinken! Halleluja!

Sabine von Stackelberg

Die Schüler*innen haben völlig recht, den Schulunterricht zu bestreiken, um zu demonstrieren. Eltern und Großeltern sollten mitdemonstrieren. Weltweit. Und sehr laut sein. Hörbar sein. Streiken, trommeln, rufen, frech und mutig sein. Sich nicht beirren lassen. Für ökologische und ökonomische Ethik und soziale Gerechtigkeit. Fürs Klima und unseren wunderschönen Planeten Erde. Das würde schon ganz viel bewirken und hoffentlich die Politik aufwecken. Und zum Handeln zwingen. Es gibt so viele machbare Lösungen, die kompetente Menschen entwickelt haben. Sie MÜSSEN umgesetzt werden!

Anna Strecker

Als Schülerin hört man oft den Begriff Nachhaltigkeit im Unterricht. Egal ob Biologie, Geographie, Deutsch oder andere Fächer. Schon früh tritt man in Kontakt mit diesem Begriff. Man lernt die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit kennen : Ökologie, Ökonomie und Soziales. Doch nur darüber zu diskutieren, hilft unsere Umwelt nicht weiter. Wir müssen aktiv werden. Wie heisst es im englischen so schön: "Action speechs louder then words". Wo bleibt diese Aktion? Wo bleibt unser Engagement. Dafür müssen wir kämpfen!!!

Undine Schulte-Tornay

Werner Falk

und andere