Mathias Kaiser / Pfarrer der Dorfkirchengemeinde Gatow

Mitmachen beim Klimaschutz macht glücklich: 

"Etwas tun, macht glücklich, bequem sein, dagegen unglücklich." 

Wenn ich beginnen will, etwas mehr für den Klimaschutz zu tun, setzt das Freude frei, diese Erfahrung mache ich immer wieder. Das Fahrrad statt das Auto zu nehmen, verschafft mir einmalige Natur- und Stadtansichten. Wenn ich weniger oder kein Fleisch mehr esse, freue ich mich, dass meinetwegen keine Tiere getötet werden, und die Chance des Regenwaldes steigt, nicht der Futtermittelproduktion zu weichen. Und je weniger Milchprodukte ich verzehre, desto eher könnten wir es schaffen, dass unser Trinkwasser weiter für die Zubereitung auch von Babynahrung geeignet bleibt: Ich kann also ganz aktiv einen Beitrag leisten, die Gülleproduktion und damit den Nitratgehaltspiegel im Boden klein zu halten. Und dass ich ganz leicht etwas tun kann, das macht mein Leben glücklicher und schöner.

Seit 10 Monaten lebe ich weitgehend vegan. Voller Freude breche ich die Regel bisweilen und lasse mich auch mal zu einer vegetarischen Pizza einladen. Ein Stück Käse richtig zu genießen, dass kann ich jetzt viel besser. Doch vor allem erfahre ich noch ganz andere Freuden: Z.B. beim Kochen experimentiere ich nun viel, mal schmeckts klasse, mal nicht so, aber es macht Freude, die Phantasie anzustrengen und alternative Rezepte zu finden. Mit Fleisch kann ja jeder kochen... Manche Sauce, die ich jetzt für meine Kinder koche, basiert auf meinem veganen Grundrezept und muss dann nur mit etwas Käse "verfeinert" werden. So hilft nun auch meine Familie, das Klima zu retten, ohne dass sie es so richtig merken. Früher, als ich noch viel tierische Fettsäuren und Eiweiße zu mir nahm, litt ich unter Sodbrennen, ein Glas Wein zu trinken, war oft schon zu viel. Heute kann ich ganz gefahrlos auch mal 2 Gläser Wein trinken! Halleluja!

Sabine von Stackelberg

Die Schüler haben völlig recht, den Schulunterricht zu bestreiken, um zu demonstrieren. Eltern und Großeltern sollten mitdemonstrieren. Weltweit. Und sehr laut sein. Hörbar sein. Streiken, trommeln, rufen, frech und mutig sein. Sich nicht beirren lassen. Für ökologische und ökonomische Ethik und soziale Gerechtigkeit. Fürs Klima und unseren wunderschönen Planeten Erde. Das würde schon ganz viel bewirken und hoffentlich die Politik aufwecken. Und zum Handeln zwingen.

Es gibt so viele machbare Lösungen, die kompetente Menschen entwickelt haben. Sie MÜSSEN umgesetzt werden!

Anna Strecker

Als Schülerin hört man oft den Begriff Nachhaltigkeit im Unterricht. Egal ob Biologie, Geographie, Deutsch oder andere Fächer. Schon früh tritt man in Kontakt mit diesem Begriff. Man lernt die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit kennen : Ökologie, Ökonomie und Soziales. Doch nur darüber zu diskutieren, hilft unsere Umwelt nicht weiter. Wir müssen aktiv werden. Wie heisst es im englischen so schön: "Action speechs louder then words". Wo bleibt diese Aktion? Wo bleibt unser Engagement. Dafür müssen wir kämpfen!!!

Hildburg Matuszewski-Nagel 

Dass die Schüler*innen freitags nicht zur Schule gehen, können wir verstehen, denn nur so erreichen sie Aufmerksamkeit und hoffentlich die gewünschte Wirkung, um politische und gesellschaftliche Veränderungen im Sinne des Klimawandels dringlich zu machen. 

Marlene Beilig-Eckert

Undine Schulte-Tornay

Werner Falk

Wolfgang Schimek


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